Mord an Rudolf Heß - Der Hintergrund:


   Die militärisch-politische Lage 1941
   Der Friedensflieger
   Der Märtyrer
   Das war Mord!
   Mord verjährt nicht!

Am 17. August jährt sich zum 20. Mal der Tag, an dem der Stellvertreter des Führers in Berlin-Spandau ermordet wurde. Schon zu Lebzeiten war dieser Mann für die deutsche Jugend zu einem Symbol unerschütterlicher Treue und Opferbereitschaft geworden. Sein Leben stand bis zu seinem gewaltsamen Tode im Alter von 93 Jahren einzig und allein im Dienste des deutschen Volkes. Kein Martyrium in der Geschichte der modernen Menschheit ist so absolut von Selbstlosigkeit und Ehre eines Einzelnen, aber auch von politisch-geschichtlicher Tragweite für ein ganzes Volk geprägt gewesen, wie das des Rudolf Heß. In diesem Artikel soll versucht werden den "Fall Rudolf Heß" und seine Hintergründe für all jene aufzuarbeiten, die bisher noch nicht auf entsprechendes Quellenmaterial Zugriff hatten. Natürlich ist die Komplexität dieses Falles gar nicht in einem Artikel zu erfassen, aber die wesentlichen Punkte stellt der Artiekl deutlich heraus. Sehr aufschlußreich waren auch die Erkenntnisse und Einschätzungen des Sohnes von Rudolf Heß, die dieser in einem Gespräch vortrug.

Die militärisch-politische Lage 1941

Nachdem das Deutsche Reich am 1. September 1939 die polnischen Grenzen überschritten hatte, um die fortgesetzten, völkerrechtswidrigen Terroraktionen gegen die dort lebenden deutschen Minderheiten zu beenden, erklärten die Regierungen von England und Frankreich am 3. September 1939 dem deutschen Volk den Krieg! Die Hintergründe, die zu diesem Krieg führten, würden einen weiteren Artikel füllen und sollen deshalb hier nicht näher ausgeführt werden. Fälschlicher Weise wird von offizieller Seite immer wieder der 1. September als der Beginn des 2.Weltkrieges beschworen. Dies ist falsch, weil es zu diesem Zeitpunkt gerade mal ein, zwischen Deutschland und Polen, begrenzter Krieg gewesen ist. Die Ausweitung und Fortsetzung dieses Krieges bis hin zu einem Weltkrieg haben England und Frankreich mit ihren Kriegserklärungen zu verantworten. Doch selbst nach diesen Kriegserklärungen seitens der 'Westmächte' gab es vielfältige Versuche der Reichsregierung, in Verhandlungen eine Ausweitung des Krieges zu verhindern. Im Mai 1941 aber sah es ganz so aus, als würde Deutschland den 2. Weltkrieg gewinnen. Polen und Frankreich waren in Blitzkriegen niedergeworfen worden, die englischen Truppen mußten fluchtartig den Kontinent verlassen. Bis hinauf nach Dänemark und Norwegen konnten die deutschen Truppen alle englischen Anlandeversuche verhindern. Das Deutsche Reich befand sich also militärisch gesehen auf dem Höhepunkt seiner Macht in Europa. Zahlreiche verbündete Staaten und eine enge politische Kooperation mit neutralen Staaten (z.B. Spanien, Türkei, Schweden, Schweiz etc.) belegen eindrucksvoll, daß sich das Deutsche Reich auch politisch keineswegs in der Isolation befand.

Der Friedensflieger

Die Situation war also keineswegs erfreulich für die auf ihrer Insel isolierten Engländer. Trotzdem wollte Adolf Hitler eine Beendigung des unnötigen weißen Bruderkrieges, der nur einen hohen Blutzoll gemeinsamen Blutes bedeuten würde. Immer wieder wurden auf inoffiziellen Kanälen Versuche gestartet, die britische Regierung unter Winston Churchill zum Einlenken und Waffenstillstand zu bewegen. Der Reichsführung war bewußt, daß eine große Gefahr für alle Völker Europas an der Ostgrenze des Deutschen Reiches lauerte und sich zum großen Schlag rüstete. Es galt, den Weltbolschewismus niederzuhalten und bestenfalls zu zerschlagen. Ein Ausbluten im Westen hätte für alle freien Völker fatale Folgen gehabt. (Die Geschichte zeigt, wie richtig diese Einschätzung war!). Doch der Kriegsminister Churchill brauchte diesen Krieg aus wirtschaftlichen aber auch persönlichen Gründen und so wurde jede Offerte des Reiches entweder in der englischen Presse verrissen oder aber durch die englische Führung dem eigenen Volk vorenthalten.

Was konnte in dieser Situation getan werden? Es mußte ein sichtbares Zeichen gesetzt werden. Ein Zeichen, daß die englischen Machthaber nicht einfach vor der Öffentlichkeit verbergen konnten und welches ein großes Entgegenkommen von seiten der Reichsregierung bedeuten würde. Der Reichskanzler beschloß, seinen Stellvertreter als Abgesandten und Friedensboten zu schicken! Es wurde abgesprochen, daß man Rudolf Heß seitens der Reichsführung für geistig verwirrt erklären würde, sollte die zunächst geheime Mission vorzeitig scheitern (z.B. durch Abschuß oder schwere Verwundung etc.). Dies geschah auch zu seinem eigenen Schutz, man hätte ihn sonst möglicherweise in England hingerichtet. Auch dürften propagandistische Überlegungen eine Rolle gespielt haben. Im englischen Parlament saßen viele Abgeordnete, die diesen Krieg ebenfalls beenden wollten. Über diese Abgeordneten wollte Rudolf Heß die Möglichkeit bekommen, sich direkt an das britische Unterhaus zu wenden. Einer von ihnen war Lord Hamilton, ein alter Freund der Familie Heß. In geheimen Briefen wurde dieser Plan ausgearbeitet. Was die Reichsregierung nicht wissen konnte: der Briefverkehr war vom britischen Geheimdienst initiiert worden, um Heß eine Falle zu stellen!

Am 10. Mai 1941 stieg Rudolf Heß in sein Flugzeug und startete zum Flug nach England, mit dem Ziel, dazu beizutragen, daß dieser Krieg beendet werden konnte. In seinem Gepäck befanden sich die umfangreichsten Friedensangebote und weitreichendsten Zugeständnisse, die die Reichsregierung jemals an die britische Regierung sandte. Besonders brisant: Es soll auch einen weitreichenden Lösungsvorschlag bezüglich der europäischen Juden gegeben haben, der bei einem Friedensschluß das Überleben der vielen hunderttausend Juden in deutscher Obhut sichergestellt hätte. Als Rudolf Heß über Schottland mit dem Fallschirm absprang und außerplanmäßig gefangen genommen wurde, da fielen auch diese Unterlagen in die Hände des britischen Geheimdienstes. Sie sind bis heute der Weltöffentlichkeit vorenthalten worden und bleiben wie viele andere Akten zum Fall Heß unter Verschluß bis zum Jahre 2017. Rudolf Heß selbst wurde nicht einmal angehört und auf Geheiß des Kriegstreibers Churchill in Haft gesteckt. Als Parlamentär hätte er jedoch freies Geleit nach Deutschland haben müssen! Statt dessen setzte man ihn in krimineller Art und Weise unter Drogen und folterte ihn, um wichtige Staatsgeheimnisse zu erfahren. Es ist kaum zu erahnen, was dieser Mann für Deutschland durchlitten hat.

Der Märtyrer

Rudolf Heß wurde nach Kriegsende in Nürnberg zusammen mit anderen Angehörigen der Reichs- und Parteiführung vor das internationale Kriegsverbrechertribunal (IMT) gestellt und in Schauprozessen vorgeführt. Ihm wurden kriminelle Handlungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskrieges vorgehalten. Keinen dieser Anklagepunkte hatte es bis zu diesem Zeitpunkt im internationalen Recht gegeben! Die Prozesse entbehrten jeglicher rechtlichen Grundlage. Sie waren völkerrechtswidrig.

Rudolf Heß schaute sich dieses Theater eine Zeit lang an und täuschte währenddessen noch immer seine geistige Abwesenheit vor, die er seit seiner Inhaftierung in England zu seinem eigenen Schutz vorgaukelte. Doch plötzlich und zur Überraschung aller Anwesenden und der Weltöffentlichkeit gab er seine Zurückhaltung auf und erklärte, er habe sich während der ganzen Zeit im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte befunden und die geistige Umnachtung nur vorgetäuscht zu haben. Dies über mehrere Jahre geschafft zu haben, zeugt von einer geradezu übermenschlichen Willenskraft, die auch so manch anderes im Fall Heß erklären mag. In seiner Erklärung sprach Rudolf Heß den Alliierten das Recht ab, überhaupt diesen Prozeß führen zu dürfen. Er lehnte es ab, sich gegen Vorwürfe zu verteidigen, die ihn oder sein Volk in der Ehre beleidigten. Stolz und aufrecht sprach er jene Worte der Treue, die ihn zu einem unsterblichen Vorbild der Treue werden ließen: "Ich bin stolz darauf, unter dem größten Sohn gedient zu haben, den dieses Volk in seiner zweitausendjährigen Geschichte hervorgebracht hat. [...] Stünde ich wieder am Anfang, so würde ich wieder handeln, wie ich handelte. [...] Ich bereue nichts." Er wurde von den Anklagepunkten des kriminellen Handelns und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit freigesprochen und wegen des Anklagepunktes der Vorbereitung und Durchführung eines Angriffskrieges zu lebenslanger Haft verurteilt.

Das war Mord!

Zusammen mit anderen Häftlingen wurde er nach Berlin-Spandau ins internationale Kriegsverbrechergefängnis verbracht. Die Haftbedingungen spiegeln den unbändigen Haß der alliierten "Menschenfreunde" wider. So wurden die Häftlinge nur mit ihrer Nummer angesprochen. Heß hatte die Nummer 7. Briefverkehr und Besuchsempfang wurden auf ein ungenügendes Minimum reduziert. Während der gesamten Haftzeit wurde eine strenge Zensur ausgeübt. Nichts was er las oder schrieb, durfte mit dem Dritten Reich, dem Krieg, seinem Friedensflug oder den Haftbedingungen in Verbindung stehen. Für die Gefangenen waren die vier Siegermächte zuständig. Abwechselnd stellten sie für jeweils vier Wochen das Wachpersonal von Spandau. Als im Jahr 1966 der letzte Mitgefangene, Albert Speer, entlassen wurde, war Rudolf Heß zum einsamsten Gefangenen der Welt geworden. Das 600-Mann-Gefängnis war nur noch mit diesem einen alten Mann belegt. Die Bundesregierung zahlte Millionen DM Unterhaltskosten an die Alliierten und machte sich so zum Handlanger dieser fremden Folterknechte. Die vielen Gnadengesuche der Familie Heß wurden von den Westalliierten und der Bundesregierung immer mit dem Hinweis abgeschmettert, daß die bösen Russen nicht zustimmen wollten. Das mag bis zu einem gewissen Grad auch gestimmt haben, doch im Besonderen waren es die Engländer, die Rudolf Heß unbedingt von der Öffentlichkeit abschotten wollten. Nicht nur die Hintergründe seines Friedensfluges, auch die Folterungen während der Haft in England und insbesondere seine Friedensangebote bezüglich der europäischen Juden und deren Nichtbeachtung durch die Briten würden ein sehr schlechtes Licht auf das internationale Ansehen Englands werfen. Sollte England möglicherweise durch seine kriegslüsterne Regierung in hochmütiger Weise den Tod von Millionen Menschen im Zweiten Weltkrieg mit zu verantworten haben? Hierzu gibt es eine interessante Äußerung von Rudolf Heß, übrigens die einzige zu einer historischen Lageeinschätzung, die er während seiner Haftzeit machte. Als Wolf-Rüdiger Heß an dem Buch über den Fall seines Vaters arbeitete, ließ er über den geistlichen Seelsorger, den Franzosen Tissier, seinem Vater einen kleinen Zettel mit folgender Frage zukommen: "Ist davon auszugehen, daß, wenn Dein Flug erfolgreich gewesen wäre, es nicht zu einem Krieg mit der Sowjetunion gekommen wäre?" Darauf die kurze Antwort von Rudolf Heß: "Ja selbstverständlich!". Das ist logisch und macht einen Sinn. Wenn nämlich die kriegerischen Handlungen mit England beendet worden wären, dann hätte sich Stalin niemals getraut, an der deutschen Ostgrenze einen Angriffskrieg vorzubereiten. Eine historische Tatsache übrigens, die heute kaum noch angezweifelt wird. Es gab also für die Engländer genügend Gründe, die Haft fortzusetzen. Ein weiterer Punkt spricht gegen die alleinige Verantwortung der Russen für diese lange Haftzeit. Es gab in den Verträgen über die alliierten Häftlinge eine Klausel, das die gemeinsame Betreuung der Häftlinge jederzeit von einer Siegermacht aufgekündigt werden konnte. Danach wäre das Gefängnis von Spandau aufgelöst worden und die Häftlinge wären in die Obhut der Siegermächte übergegangen, die für die Gefangennahme verantwortlich war. Aber von den Westmächten kam da keine Initiative - trotz ihrer Krokodilstränen. Es wurde Rücksicht auf die britischen Interessen genommen. Als die Perestroika unter Michail Gorbatschow im Ostblock für politisches Tauwetter sorgte, wurde es auch für die Briten gefährlich. Im Frühjahr 1987 wurden Überlegungen laut, Gorbartschow wolle aus humanitären Gründen und als ein Zeichen der Menschlichkeit den letzten Kriegsgefangenen Rudolf Heß freilassen. Am 13 April 1987 titelte DER SPIEGEL in einem Artikel: "Läßt Gorbatschow Heß frei?“ Nun war für die Briten Eile geboten. Es wurde beschlossen, diesen wichtigen Zeugen für Deutschland für immer zum Schweigen zu bringen. Ein Killerkommando des englischen Geheimdienstes MI5 in amerikanischen Uniformen (!) verschaffte sich am Montag, den I7. August 1987 Zugang zum Innenhof des Gefängnisses und lauerte Rudolf Heß im Gartenhäuschen auf. Dort erdrosselten Sie Ihn und täuschten einen Selbstmord (mittels Elektrokabel) vor. Das Tatwerkzeug sowie der Tatort (Gartenlaube) wurden später vernichtet und waren somit nicht mehr für eine unabhängige Ermittlungsbehörde in Augenschein zu nehmen. Die Äußerungen des US-Wachmannes Tony Jordan zeigen, welch eine Geisteshaltung diese Mörder beseelte. Neben dem Leichnam stehend sagte er: "Das Schwein ist erledigt". Der Krankenpfleger von Rudolf Heß, Abdalla Melaouhi, kam kurz nach dem Mord in die Gartenlaube. Sofort unternahm er Wiederbelebungsmaßnahmen und forderte den Wachmann Jordan auf, den Notfallkoffer zu holen. Erst nach einiger Zeit kehrte der Wachmann zurück, frisch umgezogen und mit einem vollkommen unbrauchbaren Kofferinhalt. Der Leichnam wurde ins alliierte Militärhospital gebracht und dort obdukziert. Die Todesursache wurde im Totenschein mit "Ersticken durch Kompression des Halses, verursacht durch Erhängen" angegeben. Hier sind aber, wie schon in anderen bekannten alliierten Lügengeschichten, die Fehler in nicht genug bedachten Details zu suchen! So konnte Rudolf Heß beispielsweise seine Arme gar nicht mehr über seinen Kopf heben und durch eine schwere Arthritis in beiden Händen war er nicht mehr in der Lage, auch nur annähernd einen Knoten zu binden, um dann dieses um seinen Hals geschlungene Kabel an einem Fensterkreuz zu befestigen. Der sichtbarste Beweis aber, der bei einer zweiten Obduktion durch deutsche Gerichtsmediziner erkannt und dokumentiert wurde, ist das waagerechte, gradlinig um den Hals verlaufende Würgemal. Wie die unabhängigen deutschen Gerichtsmediziner sofort feststellten, handelt es sich dabei nicht um ein Strangulationsmal eines Erhängten. Solch ein Strangulationsmal würde nämlich bei einem Erhängten an einer Stelle am Hals aufwärts verlaufen, logischer Weise dort, wo der Knoten des Seils zugezogen wird. Durch das Gewicht des Körpers würde solch ein Strangulationsmal niemals waagerecht um den Hals verlaufen. Wir haben auf der Titelseite ein eindrucksvolles Beweisfoto veröffentlicht, es zeigt die Würgemale am Hals des Toten. Es wäre also für jede deutsche Behörde Pflicht gewesen, hier in einem Mordfall zu ermitteln! Nichts dergleichen geschah.

Beweisfoto

Mord verjährt nicht!

Es ist ein Mord geschehen in Deutschland, der von den Behörden bis heute gedeckt wird und dessen Aufklärung sehr viel mehr als nur die gerechte Verurteilung der Mörder zur Folge hätte. Die Aufdeckung der Hintergründe für diesen Mord, die Aufarbeitung der geschichtlichen Wahrheit, welche das Mordopfer verkörperte, dies alles würde dazu führen, daß die Geschichte neu geschrieben werden müßte. Die Grundlagen der Nachkriegspolitik und dieser BRD würden ins Wanken geraten. Darum wurde und wird von den verantwortlichen Systempolitikern auch alles unternommen, um das öffentliche Gedenken an den Friedensflieger zu verhindern. Es ist deshalb an uns, immer wieder öffentlich gegen den Mord an diesem Märytrer des Friedens und die gezielte Verschleierung der Hintergründe zu protestieren. Seien wir uns unserer Aufgabe bewußt: Das Schicksal unseres Volkes ist untrennbar mit dem Schicksal dieses Mannes verbunden. Eines Tages muß die Wahrheit bekannt werden – und wir können ihre Boten sein.