Nazi Lauck NSDAP/AO Harald Riipula - Deutsch . . .

Nazi Lauck NSDAP/AO

SS-Obersturmbannführer Harald Riipalu

Harald Reibach wurde am 13. Februar 1912 geboren. Zwei Jahre später zog die Familie nach Tartumaa, wo sein Vater einen Bauernhof bekam. 1920. begann Harald seinen Schulweg in der Orts Schule von Rustakvere. Nach dem beenden der Orts Schule ging er auf die höhere Grundschule von Torma. 1926 lernte Harald in Tartu in dem Hugo Treffner Gymnasium weiter, die er 1932 mit sehr guten Noten abschloss. Im Herbst 1932. begann er das Studium in der Tartuer Universität auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft. Er wurde Mitglied der Korporation Sakala.

Im Sommer 1933 begann Harald Reibach seinen Wehrdienst in Valka, im 3. Infanteriebataillon. Im Herbst desselben Jahres wurde er in die Tondi Militärschule überwiesen für den Aspiranten Kurz. Die Kurzen schloss er auf dem Fach der Schifahrer-Fahrradfahrer ab. Eine Woche nach dem er in die Reserve ging wurde er wider in den Dienst gerufen: als Instruktor in die Tondi Militärschule. Nach einem Jahr Dienst trat er in die Offiziers Klasse ein. 1935 heiratete H. Reibach in Tartu Olvi Hain, am 13 November 1936 wurde die Tochter Ede geboren. Im selben Jahr hat er die Offiziers Klasse abgeschlossen auf dem Gebiet der Infanterie und wurde zum Oberfähnrich ernannt. In Dienst war er jetzt in Narva im 1. Infanteriebataillon, Dort hin zog auch seiner Familie. 1938 hat er seinen nahmen in Harald Riipalu um gewechselt. Im Januar 1940 wurde Riipalu von dem 1. Infanteriebataillon in den Tartuer Schutzbund verlegt. Am 17.06.1940 wurde mit dem Diktat der Bolschewisten der Schutzbund aufgelöst. Riipalu konnte noch kurze Zeit im Kriegsministerium dienen und wurde nach Tartu ins 2. Infanteriebataillon versetzt. Nach dem Estland der Sowjetunion angeschlossen wurde (Überhaupt nicht freiwillig wie die Bolschewisten es gerne darstellen.) das 2. Infanteriebataillon dem 192. Schützenbataillon abgeschlossen. Anfang des Krieges wurde die Division nach Russland geschickt. In Ataki gelang es Riipalu zu fliehen und er ging auf die Deutsche Seite über. Mit den Deutschen nahm er teil an der Eroberung Pihkvas.

Bis zum 31. März war Riipalu in Pihkva. Königsberg und Brandenburg. Bevor er nach Estland zurück kam hatte er wahrscheinlich schon seine Ausbildung angefangen. Am 10. April ist er in den 36. Polizeibataillon in Tartu eingetreten. Anfangs war er da Truppenführer, bald aber wurde er Kommandant der 3. Kompanie. Am 2. August schickte man das Polizeibataillon nach Russland zur Bekämpfung der Partisanen, ende August wurde sie weiter in die Ukraine geschickt wo sie die Gefangenlager überwachte. Am 19.11.1942 wurde das Polizeibataillon in Sariski auf den Zug geladen und die Fahrt ging an die Front nach Stalingrad wo man am 22. November ankam. Am selben Tag erkrankte der Bataillons Kommandant und Riipalu nahm seinen Platz ein. In der nähe von Surovikino nahm das 36. Polizeibataillon teil an den 42 Tage tauenden Verteidigungsschlachten in Tshir. Für aufgezeigte Tapferkeit bekamen 42 Männer (darunter auch Riipalu) das Eiserne Kreutz II Klasse. Am 6. Januar 1943 ging die fahrt mit dem Zug zurück nach Estland, wo man am 18 Januar ankam. Den Frühling und den Sommer verbrachte Riipalu auf seinem Bauernhof bei seiner Familie, in dieser Zeit hat er eine Analyse über die Frontaktivität des 36. Polizeibataillons geschrieben, was im estnischen Staatsarchiv ist.

Am 2. August 1943 trat Riipalu in die Estnische SS-Freiwilligen Brigade ein, die in Polen im Heidelager in der nähe von Debica in der Ausbildung war. Dort wurde er zu erst zum Kompanieführer ernannt und bald darauf zum Kommandant des 1. Bataillons des 45. Regiments. Im November nahm die Brigade teil an den Schlachten gegen die Partisanen in Rosona, nach dem wurde das Bataillon an die Front nach Nevel geschickt um das Durchbrechen der Russen zu stoppen. Nach den ruhigen Positionsschlachten brachte man die Brigade nach Estland und wurde um ernannt zur 20. SS-Freiwilligen Division, in Estland kam SS-Sturmbannführer Harald Riipalu mit seinem Bataillon am 11. Februar 1944 an. Schon am 13. Februar war sein 1. Bataillon wieder da bei, bei der Verteidigung in der nähe von Lammijärve, wo man eine paar tätige erfolgreiche Schlacht ab hielt und die Überquerung des Sees von Russen verhinderte. Vom 22. Februar bis zum 4. März 1944 war das Bataillon an der Front bei dem Narva. Später hat man Riipalu dafür das Eiserne Kreutz I Klasse gegeben. Im April wurde Riipalu Kommandant des 45. SS-Regiments. Am 14-25 Juli hat er in Auvere eine Russische Offensive zurück geschlagen und so die Einkesslung von dem Gebiet um Narva verhindert. Für diese Heldenhaften taten bekam er das Ritterkreuz des Eisernenkreuzes. Es ist Riipalu gelungen sich nach Deutschland zurück zu ziehen. Die Estnische Waffengrenadiers SS-Division wurde in Neuhammer in Ober-Silesien umformiert. Am 23.01.1945 war Riipalu mit seinem 45. Regiment wider in Einsatz. Man eroberte die Stadt Brige und setzte die offensive nach Oppeln fort. Während dem angriff erkrankte Riipalu und er wurde ins Krankenhaus nach Prag gebracht. Dort war er einen Monat und da nach ging er ins Reservebataillon der Division in Dänemark, wo er in der Stabsreserve war. Er hat auch seine Frau, Tochter und Schwiegermutter nach Dänemark gebracht.

Nach dem ende des Krieges im September emigrierte 1948 Riipalu nach England. Am Anfang lebte Riipalu mit seiner Familie in Manchester, wo er in einer Fabrik arbeitete, später zog er nach Heckmondwiek. Harald Riipalu starb am 4. April 1961 im alter von 49 Jahren im Krankenhaus an einem Herzinfarkt. Die Beerdigung war am 7. April. Am 80. Geburtstag von Riipalu im Jahr 1992 wurde in Tartu im Hugo Treffner Gymnasium eine Erinnerungstafel an ihm eröffnet.

Harald Riipalu war immer voll jugendlicher Energie, er war ein Mensch mit einem eisernen Durchsetzungs- und Organisierungswillen. Riipalu liebte das Militärische, er setzte großen wärt auf ein korrektes Aussehen. Er konnte immer eine Situation genau einschätzen und analysieren und dann sie lösen. Er war bei seinen Deutschen Kameraden sehr angesehen.

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